Ein Mensch sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und möglichst vielen Kindern das Leben schenken.
Sofern Sie auf das Bäume und Nachwuchs groß ziehen verzichten möchten, allerdings nicht auf ein Eigenheim, sollten Sie – um sich Ihrem Ziel zu nähern – intensiv Immobilienanzeigen studieren.
Als Einzel- oder Zweipersonenhaushalt bietet es sich an, eine Wohnung zu erwerben. Ein Stadtmensch wird ebenfalls eine Wohnung dem „Häuschen im Grünen“ vorziehen.
Der Erwerb von Wohnungseigentum kann im Vergleich zum Hauskauf eine günstigere und pflegeleichtere Variante sein, um sich künftig als stolzer Immobilienbesitzer bezeichnen zu dürfen.
Wohnanlagen werden meist von einem Verwalter professionell betreut, d.h. Wartungs-, Reparatur- und Reinigungsarbeiten am Haus (Fassade, Treppenhaus) werden vom Verwalter veranlasst und überwacht.
Für diese Arbeitserleichterung nehmen die Wohnungseigentümer die zusätzlichen Kosten für den Verwalter gerne in Kauf.
Der soziale Anschluss in einer Wohnanlage kann ein positiver Nebeneffekt sein. Die Nachfrage nach betreuten Wohnungseinheiten ist in den letzten Jahren aufgrund der immer älter werdenden Generationen ebenfalls gestiegen.
Bei diesen Wohnungen werden Pflegedienstleitungen mit angeboten und die kurzen Wege zu Apotheken, Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten erleichtern den Bewohnern den Alltag.
Angebote zum Immobilienkauf findet man im Internet, in der Tageszeitung und/oder bei den Banken. Wem dies zu mühselig und zeitraubend erscheint, der sollte einen Immobilienmakler kontaktieren.
Nützliche Hilfsmittel bei der Wohnungsbesichtigung können Stift, Notizblock, Meterstab und Fotoapparat sein. Die Fotos und Notizen kann man nach der Besichtigung noch in Ruhe auswerten.
Besonders bei mehreren Immobilienbesichtigungen kann der Vergleich von Bildern der Wohnung als Entscheidungshilfe dienen.
In jedem Fall sollte man sich im Voraus Gedanken darüber gemacht haben, welche Kriterien die Traumwohnung erfüllen muss, z.B. Möbilierung, Aufzug, Lage und Bezugsfertigkeit.
Sobald man sein künftiges Zuhause gefunden hat, ist eine Zweibesichtigung – möglichst mit einem Handwerker und/oder Gutachter – ratsam, um etwaige demnächst anstehende Reparaturkosten fachmännisch einschätzen lassen zu können.
Ein Gespräch mit anderen Wohnungseigentümern und dem Verwalter kann Aufschluss über das Wohnumfeld und die Höhe der Nebenkosten geben.
In jedem Falle sollten Sie sich vom Verkäufer die letzten drei Verwalterprotokolle über die Eigentümerversammlung und die Teilungserklärung aushändigen lassen.
Aus den Verwalterprotokollen der Eigentümerversammlung lassen sich etwa beschlossene Reparaturmaßnahmen und Sonderumlagen ersehen und in der Teilungserklärung sind u.a. die Rechte und Pflichten der Eigentümer niedergeschrieben.
Bei der Kalkulation sollten Sie bedenken, dass neben Kaufpreis und Umzugskosten auch Gebühren für Notar und Grundbuchamt sowie die Grunderwerbsteuer anfallen.
Sofern Sie den Kaufpreis ganz oder teilweise finanzieren müssen, ist ein Vorgespräch mit Ihrer Finanzierungsbank erforderlich.
Ihr Bankberater wird Ihnen einen Finanzierungsplan aufstellen und Ihnen die Höhe der monatlichen Belastung für Darlehensrückzahlung und Zinsen ermitteln.
Bei der Beurkundung des Kaufvertrages sollten Sie darauf achten, dass eventuell mitverkauftes bewegliches Inventar aufgelistet und der Kaufpreis dafür separat ausgewiesen ist, ebenso die Höhe der Instandhaltungsrücklage.
Auf diese Beträge erhebt das Finanzamt keine Grunderwerbsteuer.
Der Immobilienkauf sollte in jedem Falle nicht überstürzt getätigt werden und gut überlegt sein.
Sofern Sie die vorstehenden Tipps berücksichtigen, sollte dem Glück im Eigenheim nichts mehr im Wege stehen!
no comment untill now